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Holzterrasse: Plattform für Sommerfreuden





Eine Terrasse aus Holz gilt für viele Bauherren als schönste Verbindung zwischen Haus und Garten. Der natürliche Belag verbreitet wohnliches Flair und heizt sich sommers wenig auf, ist mit Riffelung rutschfester und je nach Holzart lange haltbar. Das Material leidet unter dem Wechsel von Sonne und Regen, Hitze und Kälte - nicht so stark, wenn ein Terrassendach den Belag schützt. Ist der Freisitz schutzlos Witterung und Feuchtigkeit ausgesetzt, empfiehlt es sich eine Holzart der Dauerhaftigkeitsklasse 1 oder 2. Südamerikanische Importware wie Garapa, Massaranduba, Ipe oder Itauba wird immer beliebter. Kunden beeindruckt die Exklusivität dieser Hölzer, und sie lassen sich leicht überzeugen von seiner Haltbarkeit, geringen Rissanfälligkeit und erstklassigen Verarbeitung. Der Holzton von Itauba beispielsweise variiert anfangs von lichtem Gelb bis zu sattem Braun. Nach kurzer Bewitterung zeigt sich das Holz in einheitlich brauner Färbung. Raffinierte Details werten auf. Die Unterkonstruktion für das Sonnendeck ist aus derselben Holzart wie der Belag. Das Traggerüst ragt über die Kante eines kleinen Teichs und mündet in einen Brückensteg, der in das Deck eingearbeitet wurde. Die Gerbstoffe vieler Tropenholz-Arten waschen aus und lassen Eisen korrodieren. Die Itauba-Dielen sind deshalb mit Befestigungsmitteln aus Edelstahl montiert. Die Oberfläche der Terrasse wurde abschließend mit Bangkirai Außenöl eingelassen; es verlangsamt die natürliche Vergrauung und erhält die Freude der Kunden über ihr neues Freiluft-Wohnzimmer.





Ein Steg über den Teich verbindet die Terrasse mit einer Kiesbank im Garten. Spezielle Terrassenkrallen ergeben einen nahtlos schönen Belag ohne sichtbare Schrauben.





Die Oberflächen-Behandlung mit Terrassenöl verzögert die natürliche Vergrauung des Holzes.





Die Riffelung der Dielen verhindert Rutschpartien auf nassem Holz.